Ausbildung

Wenn wir uns - nach reiflicher Überlegung - dazu entschieden haben ein neues Familienmitglied in unseren Haushalt aufzunehmen, beginnt zuerst einmal eine stressige Zeit.

Der Welpe, so hilfslos und putzig, tappert uns überall hinterher und sucht die Nähe zu seinem neuen Rudel, denn eine neuer Anfang bedeutet für den Welpen zuerst einmal eine bittere Erfahrung: Die Trennung von seiner Mutter und seinen Wurfgeschwistern.

Aber zum Glück ist der kleine Hund aufgrund seiner Genetik darauf eingestellt, dass dieser Schritt in seinem Leben passiert.
Zudem ist bereits der frühe Umgang mit "Stress" wichtig für die weitere Entwicklung unseres Welpen.
Dazu sollten wir wissen, dass sich in den ersten drei Lebensmonaten des Hundes das Gehirn von ca. 20 % auf 100 % entwickelt.
Alle Umwelteinflüsse, positive oder negative, nimmt das Gehirn auf und speichert es unwiderlöschlich ab.



BH-Gruppentraining zu jeder Jahreszeit. "Zu kalt" gibt es nicht, nur "falsch angezogen" ;-)

Und sie sind das Wichtigste was unser neues Familienmitglied benötigt.

Ohne dass der Kleine lernt, dass

... ein Staubsauger Krach macht,
... Musik laut ist,
... Autos grundsätzlich Vorfahrt haben,
... kleine Kinder schon mal unangenehm zwicken können,
... Essen auf dem Tisch nur für die Menschen ist,
... Mülleimer nicht zum spielen und ausräumen da sind,
... Teppich weder zum ankauen noch der Stammplatz für’s Häufchen sein können etc.

und der Mensch (egal wie klein er ist!) grundsätzlich Chef ist, kann aus einem kleinen Hund kein selbstbewußter, gut sozialisierter erwachsener Hund werden.

Hierbei spielen Rasse, Körpergröße etc. keine Rolle.
Im Hunderudel gibt es ganz klare Verhaltensmaßregeln: der Chef bestimmt die Richtung und jeder im Rudel hat seine feste Aufgabe.



Eins mit der Natur

Bei uns Menschen ist das nicht ganz so.
Oftmals bestimmen zwei Erwachsene, es gibt Kinder; die nicht ganz so viele zu sagen haben und von den Erwachsenen gemaßregelt werden.

Da kann man als Hund schon mal auf die Idee kommen; dass diese "kleinen Menschen" vielleicht nicht ganz so kompentent sind und dass man da schon mal etwas rauher mit umgehen kann.

Von daher ist es unerlässlich, dass Kinder und Welpen nie ohne Aufsicht der Erwachsenen zusammen sind.

Die Gefahr, dass die Kinder den Welpen nicht rechtzeitig bremsen können und dass dieser sich einprägt "mit denen kann ich es machen", ist viel zu groß.

Bei uns sind Welpen / Jugnhunde / Rüpel etc. alles Rassen willkommen.


Text von Gerlinde-Dobler-Falkenhagen



Erste Schritte im Hundeleben


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